Hochsitz-Folge 7: Nochmal, nochmal, noch einmal

In der Schlussbeobachtung des Hochsitzes hat Franz Beidler das Wiederholen der Normalität observiert. Er trotzte der Gefahr der Abnutzung seiner Aufmerksamkeit durch alltägliche Bewegungen und Abläufe und hielt seine Konzentration schreibend aufrecht.

von Franz BeidlerFranz Beidler (*1984) studiert Kulturpublizistik an der Zürcher Hochschule der Künste. Davor studierte er Jazzkomposition an der Hochschule der Künste Bern. Daneben studiert er in Echtzeit am Leben und berichtet gelegentlich davon, mal in Klängen, momentan aber meist in Worten, nämlich im Stadtanzeiger Olten, wo er als Redakteur arbeitet.

gepostet am 13. Oktober 2020

Hochsitz – Folge 6: Zusammengefügte Zerstreuung

Die Künstlerinnen Selina Hofer und Elisa Schiltknecht starten vom Hochsitz aus den Versuch, zeichnerisch und schreibend die Zerstreuung wieder zusammenzufügen. Während dem Radioballet von LIGNA befragen sie den Perspektivenwechsel und Strategien, wie sie sich aus einer räumlichen Distanz dem Spektakel annähern können.

von Elisa Schiltknecht und Selina HoferElisa Schiltknecht *1994 und Selina Hofer *1995, leben und arbeiten in Bern. Sie sind Künstlerinnen und Kunstvermittlerinnen; unter anderem für die Ausstellungsreihe Connected Space.

gepostet am 30. August 2020

Fragmentary Forms

Identität als komplexes Konstrukt – ein grosses Ganzes aus vielen kleinen Teilen. Identität als Collage, Fragmente, immer neu kombinier- und zusammensetzbar. Die Illustrationen von Louis Gasser erzählen Geschichten – eine bildhafte Auseinandersetzung mit dem Identitätsbegriff.

von Louis GasserLouis Gasser (*1985) arbeitet als freischaffenden Kulturarbeiter und studiert im Master Curatorial Studies an der ZHdK.

gepostet am 27. August 2020

Der Schwarzenbach-Komplex

Interview mit Catia Porri und Rohit Jain

von Damian ChristingerDamian Christinger, *1975, ist Kurator und Kulturhistoriker. Seine Interessengebiete befinden sich im Dreieck Europa, Asien und Lateinamerika.

gepostet am 27. August 2020

Hochsitz – Folge 5: Wetterprognose

Die Künstlerin Fiona Rafferty wirft ihren Blick nach oben, in den Himmel. Sie beobachtet die Wolken, wie sie sich verändern, die Farben, das Licht, das Wetter das kommt und geht.

von Fiona RaffertyFiona Rafferty lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Zürich. In ihrer jüngsten Arbeit hat sie die Mythologie um die Siegesgöttin Nike filmisch, sowie installativ adaptiert.

gepostet am 26. August 2020

Porträt als Verhandlung III: Würdest Du das so sagen, Naomi Lareine?

Einen Menschen zu porträtieren, bedeutet immer auch, eine Darstellung auszuhandeln. Im Gespräch überarbeiten die Zürcher Musikerin Naomi Lareine und ihr Porträtist Franz Beidler ein fiktives Interview, das ihnen als Verhandlungsgrundlage dient.

von Franz BeidlerFranz Beidler (*1984) studiert Kulturpublizistik an der Zürcher Hochschule der Künste. Davor studierte er Jazzkomposition an der Hochschule der Künste Bern. Daneben studiert er in Echtzeit am Leben und berichtet gelegentlich davon, mal in Klängen, momentan aber meist in Worten, nämlich im Stadtanzeiger Olten, wo er als Redakteur arbeitet.

gepostet am 26. August 2020

Mein koloniales Erbe – unsere gemeinsame Geschichte

Monique Ligtenberg ist Historikerin und Nachfahrin eines niederländischen Kolonialisten. In ihrem Essay erzählt sie, wie sie mit ihrer kolonialen Familiengeschichte umgeht, was das für ihre Identität bedeutet und welche Schlüsse sie daraus für eine postkoloniale Schweiz zieht.

von Monique LigtenbergMonique Ligtenberg (*1992) ist Doktorandin an der Professur für Geschichte der modernen Welt an der ETH Zürich.

gepostet am 25. August 2020

Auch am Rand ist das Zentrum

Geplant für das KKL in Luzern, aufgeführt am Bullingerplatz: Die Wort- und Stimmkünstler Michael Fehr und Jurczok performen in der Peripherie und machen damit der Sparte «DeZentral» des Theaterspektakels alle Ehre. Anlass für eine Reflexion über das Dazugehören am Rand und das Konstruieren von Zentren.

von Patrick TschirkyPatrick Tschirky ist Germanist und Historiker, arbeitet als Dozent am IAM Institut für Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW und am Master Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste.

gepostet am 24. August 2020

Zurich meets Zurich in Schwamendingen

«City of Abstracts», eine bereits im Jahr 2015 geschaffene Arbeit des Choreographen William Forsythe, zählt zu seinen sogenannten choreographischen Objekten. Es besteht, von Objektseite aus betrachtet, aus einer Leinwand, die seitlich an die Ladefläche eines Lastwagens montiert ist. Eine darüber installierte Kamera fängt die Choreographie der Umgebung ein – die Trambahnen, Töffs und Autos, die im Hintergrund vorbeieilen, die Passanten, die neugierig stehenbleiben – und spielt den Film mit leichter Zeitverzögerung auf die Leinwand.

von Eva MackensenEva Mackensen studierte Philosophie und Kulturkritik in München. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Master Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste.

gepostet am 23. August 2020

Porträt als Verhandlung II: Würdest Du das so sagen, Ta’Shan?

Einen Menschen zu porträtieren, bedeutet immer auch, eine Darstellung auszuhandeln. Im Gespräch überarbeiten die Berner Musikerin Ta’Shan und ihr Porträtist Franz Beidler ein fiktives Interview, das ihnen als Verhandlungsgrundlage dient.

von Franz BeidlerFranz Beidler (*1984) studiert Kulturpublizistik an der Zürcher Hochschule der Künste. Davor studierte er Jazzkomposition an der Hochschule der Künste Bern. Daneben studiert er in Echtzeit am Leben und berichtet gelegentlich davon, mal in Klängen, momentan aber meist in Worten, nämlich im Stadtanzeiger Olten, wo er als Redakteur arbeitet.

gepostet am 22. August 2020

Das Gefühl, das man hat, wenn man Wolken anschaut. Interview mit dem Künstler John Chiara

Mit seinem Pick-up fährt er zum letzten Mal die Rampe hoch auf die Schnellstrasse. Entflieht dem schwarzen Tal in Richtung Chur, Zürich, Flughafen und zurück nach San Francisco – die Heimat ruft. Viereinhalb Monate hat John Chiara im Unterengadin verbracht. Den grössten Teil davon im Künstlerhaus der Fundaziun Nairs. Das alte Badehaus liegt unten am Inn, wenige Kilometer vor Scuol. Seine Fotografien, eingefangen mit einer selbstgebauten 127 x 76 cm grossen Camera Obscura, bleiben aber. Sie sind noch bis Mitte Oktober in der Kunsthalle der Fundaziun ausgestellt.

von Hannah GrüningerHannah Grüninger, (*1993) ist Fotografin und studiert im Master Kulturpublizistik.

gepostet am 21. August 2020

Authentisch am Strand liegen

Den ersten Teil dieses Beitrags schreibe ich, während ich mit übergrossem Strohhut, pastellfarbenem Bikini und Rhabarberschorle auf einem beigen Strandtuch auf beigem Sand in der Werft sitze. Sieben Scheinwerfer werfen ihr Licht auf mich und ungefähr 40 Augenpaare ihre Blicke – genauer kann ich es nicht sagen, weil sich das Zählen der Zuschauer*innen gerade wie ein Verrat an meiner Aufgabe anfühlt.

von Tanja SpielmannTanja Spielmann (*1996) studiert im Bachelor Dramaturgie.

gepostet am 20. August 2020

Hochsitz – Folge 4: Auf Augenhöhe

Die Hochsitz-Mitinitiantin Anthonie de Groot hat zeichnend beobachtet, was über den Köpfen der Zuschauer*innen von Tripote la Compagnie passiert. Denn wenn die Akrobat*innen hoch springen, ist die Sicht vom Hochsitz eine, die man selten hat: Auf Augenhöhe mit den Springer*innen.

von Anthonie de GrootAnthonie de Groot, (*1992) ist Gestalterin und Konzepterin. Sie studiert im Master Kulturpublizistik, wo sie sich mit Publizieren als künstlerische Praxis auseinandersetzt.

gepostet am 19. August 2020

Interview mit der Künstlerin Sally Schonfeldt

von Damian ChristingerDamian Christinger, *1975, ist Kurator und Kulturhistoriker. Seine Interessengebiete befinden sich im Dreieck Europa, Asien und Lateinamerika.

gepostet am 19. August 2020

Porträt als Verhandlung I: Würdest Du das so sagen, Murphy?

Einen Menschen zu porträtieren, bedeutet immer auch, eine Darstellung auszuhandeln. Im Gespräch überarbeiten der Berner Musiker Murphy und sein Porträtist Franz Beidler ein fiktives Interview, das ihnen als Verhandlungsgrundlage dient.

von Franz BeidlerFranz Beidler (*1984) studiert Kulturpublizistik an der Zürcher Hochschule der Künste. Davor studierte er Jazzkomposition an der Hochschule der Künste Bern. Daneben studiert er in Echtzeit am Leben und berichtet gelegentlich davon, mal in Klängen, momentan aber meist in Worten, nämlich im Stadtanzeiger Olten, wo er als Redakteur arbeitet.

gepostet am 18. August 2020

Über das Besser- und Schlechtergestelltsein von Menschen, und wie wir darüber sprechen. Ein Disput.

Was bedeutet es, und wie ist damit (im Sprechen, im Handeln, im Sprech-Handeln) umzugehen, wenn Individuen aufgrund von Merkmalen, die sie nicht beeinflussen können, besser oder schlechter gestellt sind?

von Trading Identities Redaktion

gepostet am 18. August 2020

Hochsitz – Folge 3: Bilderspaziergang

Eine zehnminütige Bildersuch-Erzählung in sechs Bildern. Vor, während und nach der Projektion von William Kentridges «more sweetly play the dance»

von Hannah Grüninger und Ruedi WidmerWährend Hannah in den Bergen verweilt, hält Ruedi in Zürch für sie die Kamera.

gepostet am 17. August 2020

Die Bilder in uns

Als Kind versuchte ich weiss zu sein, als junge Erwachsene wollte ich eine Schwarze[1] Frau sein, doch beides hat nicht funktioniert. Ein aufgeschriebener Gedankentanz durch das Verhandeln meiner Identität und der Versuch, ohne Zuschreibung, ohne Kategorisierung einfach zu sein, damit mein Verständnis der vielfältigen Schweiz als Normalität nicht länger eine Utopie bleibt.

von Pascale GählerPascale Gähler ist Studentin im Master Kulturpublizistik.

gepostet am 17. August 2020

Körper schauen Körper zu

Menschen schauen Menschen zu. Menschen, von Scheinwerfern statt der Sonne beschienen, an einem gewöhnlichen Sonntagmittag am Strand. Sie liegen, stehen, sitzen, spazieren, singen im Sand. Eine scheinbar harmlose Strandszenerie auf bunten Tüchern, stünde da nicht das Geschehen beobachtende und gesichtsmaskentragende Publikum der Oper-Performance «Sun and Sea» auf einer Galerie aus Eisenstangen. Menschen halten sich mit desinfizierten Händen am Geländer fest, bestaunen das Strandtreiben von oben und lauschen der Musik.

von Annatina NayAnnatina Nay ist Visuelle Gestalterin und studiert im MA Kulturpublizistik.

gepostet am 16. August 2020

Hochsitz – Folge 2: Was siehst du?

Zwei Stunden stand der Hochsitz auf der Landiwiese. Unter Beaufsichtigung des Hochsitz-Care-Teams durften alle Interessierten die Perspektive von oben geniessen. Was siehst Du? An was denkst Du? Und was möchtest Du in deinem Leben gerne noch sehen?

von Hochsitz-RedaktionIn der Hochsitz-Redaktion sind Gianna Rovere und Anthonie de Groot. Gemeinsam mit Annatina Nay haben sie das Projekt initiiert. Sie kuratieren und begleiten den Hochsitz am Theater Spektakel.

gepostet am 16. August 2020

Gefangen im Zug der unerbittlichen Fröhlichkeit

Die Figuren in William Kentridge's «More sweetly play the dance» wirken verloren und gefangen. Trotzdem zeigen sie auf, welche Einflussnahme auf die Gemeinschaft mit der eigenen Existenz einhergeht.

von Deborah von WartburgDeborah von Wartburg, *1991, ist Journalistin und interessiert sich für gesellschaftliche Fragen auf und neben der Bühne und mag es, wenn im Theater mediale Grenzen verschwimmen. Sie studiert im MA Kulturpublizistik.

gepostet am 14. August 2020

Hochsitz – Folge 1: ÜBER DAS BEOBACHTEN AUF DEM HOCHSITZ

Gianna Rovere, Mitinitiantin des Projektes «Hochsitz», hat den portablen Hochsitz in der Stadt Zürich auf seine Funktionen und Beobachtungsstrategie-Potenziale hin untersucht. Daraus resultierte ein Glossar als Briefing für das einfache Beobachten auf dem Hochsitz.

von Gianna RovereGianna Rovere, (*1995) ist Beobachterin und Beschreiberin von intimen Situationen und Szenen im öffentlichen Raum. Sie studiert im Master Kulturpublizistik und beschäftigt sich mit Elefanten und Namensvetterinnen.

gepostet am 14. August 2020

Von Identitäten und Krisen und Identitäten in der Krise

An der Generalprobe zu Yan Duyvendaks Produktion «VIRUS» geht es um Leben und Tod. Eine Pandemie bahnt sich an, die Gesellschaft befindet sich in der Krise und Ich ist plötzlich ein Anderer, und dann wieder doch nicht. Eine Suche nach Lösungen und Antworten auf die Frage, was Identität eigentlich für ein Konstrukt ist.

von Valérie HugValérie Hug, *1993, ist Studentin im Master Kulturpublizistik.

gepostet am 14. August 2020

Bilder im Handel V: Brooke Jackson

Wer bin ich? Wer bist du? a, b, c oder d?

von Trading Identities Redaktion

gepostet am 14. August 2020

Kulturelle Identität als Palimpsest

Die Ubiquität des Ortes ist eine Ubiquität der Kultur ist eine Ubiquität der Identität. Und vice versa.

von Franz BeidlerFranz Beidler (*1984) studiert Kulturpublizistik an der Zürcher Hochschule der Künste. Davor studierte er Jazzkomposition an der Hochschule der Künste Bern. Daneben studiert er in Echtzeit am Leben und berichtet gelegentlich davon, mal in Klängen, momentan aber meist in Worten, nämlich im Stadtanzeiger Olten, wo er als Redakteur arbeitet.

gepostet am 13. August 2020

Bilder im Handel IV: Leila Merkhofer

Ist Kultur eine Ware des globalen Handels? Wohin fühlt man sich zugehörig? Was wird noch kommen?

von Trading Identities Redaktion

gepostet am 13. August 2020

Sie kamen zur Täuschung und besiegten alle Dinge

Über die Frage der Identität und wie diese Eigentum im globalen Kontext und Ausbeutung von Mensch und Natur legitimiert.

von Laura SabelLaura Sabel (*1990) ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitet seit 2015 als Kulturvermittlerin im Cabaret Voltaire. Ihre Interessen liegen im Bereich kultureller Praktiken sowie der postkolonialen Kritik.

gepostet am 12. August 2020

Bilder im Handel III: Francesco Ciccolella

Embracing the unknown.

von Trading Identities Redaktion

gepostet am 12. August 2020

Imaginierte Identitäten und ihre realen Auswirkungen

Interview mit Fatima Moumouni

von Ruedi WidmerRuedi Widmer, *1959, ist Kulturwissenschaftler und Kulturpublizist. Er leitet den Master Kulturpublizistik an der ZHdK und ist verantwortlich für die Plattform Kulturpublizistik.

gepostet am 11. August 2020

Bilder im Handel II: Annatina Nay

Strange Fruit – merkwürdige Früchte, die von den Pappeln hängen. Verformt? Verwandelt? Verwirrt? Keine Komik, vielmehr eine subtile, musikalische Botschaft auf eine tragische, reale Geschichte.

von Trading Identities Redaktion

gepostet am 11. August 2020

Ich bin, zu wem ich mich mache / zu wem ich gemacht werde

Eine Reaktion auf «Ich bin, der ich bin!» und «Ich bin, der ich nicht bin» von Daniel Strassberg (Republik, 16.07.2019).

von Tanja SpielmannTanja Spielmann (*1996) studiert im Bachelor Dramaturgie.

gepostet am 10. August 2020

Bilder im Handel I: Delia Hess & Anja Sidler

Kann man Zugehörigkeit kaufen? Wie viel kostet Eigentum? Ist Identität abhängig von Besitz?

von Trading Identities Redaktion

gepostet am 10. August 2020

Start Spezialausgabe «Trading Identities» am 10. August 2020

Am 13. August startet die 41. Ausgabe des Zürcher Theaterspektakels. Auch dieses Jahr begleitet das Kulturmigrationsobservatorium ZollfreilagerZollfreilager, ein Internetmagazin der Plattform Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), ist seit dem 7. Juli 2014 öffentlich. Zollfreilager wirft in journalistischen, reflektierenden und künstlerisch-experimentellen Formaten Schlaglichter auf Phänomene rundum Kultur, Kunst und Migration. Zu den Beitragenden gehören Studierende und Dozierende des Master Kulturpublizistik der ZHdK sowie ein Netz von Korrespondentinnen, Mittätern und Komplizinnen aus allen Kontinenten und Disziplinen..net das Festival mit kritischen Beiträgen. Das Thema der diesjährigen Spezialausgabe ist «Trading Identities» – über Eigentum und Zugehörigkeit in der globalen Kultur.

von Trading Identities Redaktion

gepostet am 04. August 2020

Gedanken liegen bleiben gehen lassen

Ein Essay über Notizen und Gedanken

von Hannah GrüningerHannah Grüninger, (*1993) ist Fotografin und studiert im Master Kulturpublizistik.

gepostet am 14. Juli 2020

Keine richtigen Körper

Ein Interview mit dem Künstlerkollektiv Baltensperger+Siepert

von Damian ChristingerDamian Christinger, *1975, ist Kurator und Kulturhistoriker. Seine Interessengebiete befinden sich im Dreieck Europa, Asien und Lateinamerika.

gepostet am 13. Juli 2020

Ambivalence in itself: an ecphrastic essay on Palladium cinema of Kashmir

An ecphrastic essay on Palladium cinema of Kashmir

von Shahnaz BashirShahnaz Bashir was born and brought up in Indian-administered Kashmir. He’s a novelist and teaches narrative journalism, creative writing and conflict reporting to post-graduate students at the Central University of Kashmir.

gepostet am 21. April 2020

Turmbau Rückblick III

Was geschieht, wenn Menschen mit einer gemeinsamen Sprache auf ein gemeinsames Projekt, hier die Spezialausgabe «Turmbau zu Babel» zum Zürcher Theaterspektakel zurückblicken? Was kommt dabei raus? Kommt es zum Turmbau, zum Nichtverstehen oder endet alles in einer Katastrophe? Teil III von III.

von Turmbau Redaktion

gepostet am 04. November 2019

Turmbau Rückblick II

Was geschieht, wenn Menschen mit einer gemeinsamen Sprache auf ein gemeinsames Projekt, hier die Spezialausgabe «Turmbau zu Babel» zum Zürcher Theaterspektakel zurückblicken? Was kommt dabei raus? Kommt es zum Turmbau, zum Nichtverstehen oder endet alles in einer Katastrophe? Teil II von III.

von Turmbau Redaktion

gepostet am 30. Oktober 2019

Turmbau Rückblick I

Was geschieht, wenn Menschen mit einer gemeinsamen Sprache auf ein gemeinsames Projekt, hier die Spezialausgabe «Turmbau zu Babel» zum Zürcher Theaterspektakel zurückblicken? Was kommt dabei raus? Kommt es zum Turmbau, zum Nichtverstehen oder endet alles in einer Katastrophe? Teil I von III.

von Turmbau Redaktion

gepostet am 26. Oktober 2019

Die Ernsthaftigkeit des Absurden

William Kentridge rezitiert die «Sonate in Urlauten» von Kurt Schwitters und wirft damit Fragen über das Absurde sowie Möglichkeitsräume im globalen Kontext auf.

von Laura SabelLaura Sabel (*1990) ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitet seit 2015 als Kulturvermittlerin im Cabaret Voltaire. Ihre Interessen liegen im Bereich kultureller Praktiken sowie der postkolonialen Kritik.

gepostet am 02. September 2019

Am Rande der Imperien: Interview zu «Queen Zomia» mit Royce Ng

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 31. August 2019

Die Grenze zwischen Ich und Du – Das Unausdrückbare auf die Bühne bringen

Mit «Fantasia» wagt Anna Karasinska ein Experiment, das nichts Geringeres will, als die Anonymität zwischen fremden Menschen aufzulösen. Und zwar zwischen so vielen wie möglich.

von Deborah von WartburgDeborah von Wartburg, *1991, ist Journalistin und interessiert sich für gesellschaftliche Fragen auf und neben der Bühne und mag es, wenn im Theater mediale Grenzen verschwimmen. Sie studiert im MA Kulturpublizistik.

gepostet am 28. August 2019

Eine Ode an die Vielsprachigkeit

Oder: Wie der Turmbau zu Babel auch hätte ausgehen können. Das Stück «Space – The Third Season» zeigt eine alternative Variante, wie mit Vielsprachigkeit und Meinungsvielfalt umgegangen werden kann – mit Musik, Harmonie und ordentlich Chaos.

von Deborah von WartburgDeborah von Wartburg, *1991, ist Journalistin und interessiert sich für gesellschaftliche Fragen auf und neben der Bühne und mag es, wenn im Theater mediale Grenzen verschwimmen. Sie studiert im MA Kulturpublizistik.

gepostet am 24. August 2019

Prinzessin, Drogenbaronin, Nonne

Olive Yang entschied sich gegen ein Leben im Elfenbeinturm und ertrug dafür Gefängnis und Folter. Sie brach aus Geschlechterrollen aus, heizte mit ihren Affären die Gerüchteküche an und legte einen Aufstand bei, bevor sie – so erzählt man es sich – in ihren letzten Jahren Mitglied eines Ordens wurde. Ein (Anti-) Märchen in Anlehnung an Royce Ng’s «Queen Zomia».

von Valérie HugValérie Hug, *1993, ist Studentin im Master Kulturpublizistik.

gepostet am 22. August 2019

Talking about a Revolution

Der einfachste Teil einer Revolution ist der Umsturz. Schon schwieriger ist die Etablierung neuer Verhältnisse. Und gar unmöglich erscheinen die Einlösung aller Versprechen und die Realisierung einer idealen Gesellschaft. Nicht zuletzt auch deshalb gleichen Revolutionen dem Mythos vom Turmbau zu Babel.

von Patrick TschirkyPatrick Tschirky ist Germanist und Historiker, arbeitet als Dozent am IAM Institut für Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW und am Master Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste.

gepostet am 21. August 2019

Corean Pygmalion (?). Über die (hoffnungslose) Arbeit des Animierens (sozialer) Körper

In «Rehab Training» zeigt die südkoreanische Performance-Künstlerin Geumhyung Jeong, was passiert, wenn frevelhaftes Streben auf einen leblosen Körper trifft. Ihre Stärken sind Beharrlichkeit und Begehren. Beides Eigenschaften, die auch dem Publikum abverlangt werden.

von Silvia PosavecSilvia Posavec, *1984, schreibt über Film, filmt die Welt und fasst ihre Beobachtungen in Rezensionen, Essays und Reportagen zusammen. Sie studiert im Master Kulturpublizistik der ZHdK.

gepostet am 20. August 2019

Wo sind die Monster?

Was ist es eigentlich, das den Menschen zum Turm macht? Oder verläuft das Leben doch eher linear? In «Ich seh' Monster» spielt sich Nikko Weidemann durch seine persönliche Lebens- und Musikgeschichte – und folgt dabei einer ganz eigenen (Ton-)Spur.

von Annatina NayAnnatina Nay ist Visuelle Gestalterin und studiert im MA Kulturpublizistik.

gepostet am 19. August 2019

Babylon Bilder V: Stephan Schmitz

von Turmbau Redaktion

gepostet am 18. August 2019

«There’s an elephant in the room»

Was ist Diskriminierung? Wie lassen sich Diskriminierungserfahrungen vergleichen? Und wie lässt sich eine Sprache finden, um Unausgesprochenes zu benennen? Interview mit Paola de Martin.

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 17. August 2019

Trockene Zeiten und Darmwinde

Alles hat eine Seele, auch Objekte. Die Compagnie Cie Non Nova unter der künstlerischen Leitung Phia Ménards huldigt diesem animistischen Seelenkonzept, indem sie im Objekttheater Gegenstände als Haupt- und Nebendarsteller*innen eines Stücks auftreten lässt.

von Luisa TschannenLuisa Tschannen ist Autorin und hat am Schweizerischen Literaturinstitut studiert. Sie arbeitet als freie Kulturjournalistin und Künstlerin und studiert im MA Kulturpublizistik.

gepostet am 17. August 2019

Make love, not war

«Saison Séche» steht für Sexstreik. Sexstreik wird als Druckmittel dazu eingesetzt, die Lösung eines Konflikts zu erzielen. Und zwar gemäss der Devise «Make Love not war», denn Sexstreik ist Druckmittel von Frauen, sich Bekämpfende und Krieg führende Männer dazu zu zwingen, mit dem Kämpfen aufzuhören.

von Luisa TschannenLuisa Tschannen ist Autorin und hat am Schweizerischen Literaturinstitut studiert. Sie arbeitet als freie Kulturjournalistin und Künstlerin und studiert im MA Kulturpublizistik.

gepostet am 17. August 2019

Babylon Bilder IV: Ivano Talamo

von Turmbau Redaktion

gepostet am 12. August 2019

Europa. Ein Video-Essay

Manchmal meinten wir, eine «gemeinsame Sprache» verloren zu haben. Vielleicht hatten wir nie eine? Vielleicht ist Europa ein Nichts, das zu füllen notwendig wäre?

von Silvia PosavecSilvia Posavec, *1984, schreibt über Film, filmt die Welt und fasst ihre Beobachtungen in Rezensionen, Essays und Reportagen zusammen. Sie studiert im Master Kulturpublizistik der ZHdK.

gepostet am 11. August 2019

Dazwischen / Denteren

Heimat ist kein bestimmter Ort. Ist Heimat ein Gefühl? Herkunft ist gegeben – für das Zuhause entscheidet man sich. Zwischen Herkommen und (nie) Ankommen ist die Suche, das Wandern, der Weg.

von Annatina NayAnnatina Nay ist Visuelle Gestalterin und studiert im MA Kulturpublizistik.

gepostet am 06. August 2019

Die Kunst der Vielstimmigkeit

Oder: Auf welchem Boden ist Musik gebaut, wenn es keine Partitur und keinen Dirigenten gibt? Interview mit dem Musiker Fred Frith.

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 04. August 2019

Babylon Bilder III: Kevin Duong

von Turmbau Redaktion

gepostet am 02. August 2019

Babylon Bilder II: Annatina Nay

von Turmbau Redaktion

gepostet am 01. August 2019

Babylon Bilder I: Mathias Lüscher

von Turmbau Redaktion

gepostet am 01. August 2019

Mein Turmbau – eine Emanzipationsgeschichte

Könnte es sein, dass es sich bei der der Geschichte des Turmbaus zu Babel, die uns Demut vor Gott lehren soll, um ein Missverständnis handelt? Könnte es sein, dass es in dieser Geschichte nur um das Verstehen und das Nichtverstehen geht? Dass alles Bauen, das sich wirklich lohnt, das Bauen eines Verständnisses der Kultur und der Geschichte ist? Und das diese Geschichte des Verstehens, als die Geschichte einer Person, aber auch der Gesellschaft, nie aufhört?

von Raffaela KolbRaffaela Kolb ist Kunsthistorikerin, weiss aber nicht, ob sie «Harry Potter», Billie Eilish und «Stranger Things» lieber mag als Entartete Kunst und mittelalterliche Diptychen. Sie studiert im MA Kulturpublizistik.

gepostet am 01. August 2019

CAN THE OBJECT ____ ?

Was bedeutet Verstehen und Nicht-Verstehen im Kulturkontakt? Wie kann man Sprache im Sinne ihrer Ein- und Ausschlüsse verstehen? Und wie können diese Fragen im Moment der Aufführung gedacht werden?

von Laura SabelLaura Sabel (*1990) ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitet seit 2015 als Kulturvermittlerin im Cabaret Voltaire. Ihre Interessen liegen im Bereich kultureller Praktiken sowie der postkolonialen Kritik.

gepostet am 01. August 2019

Türme, Trümmer, Träume

Menschen können alles: Sich ohne gemeinsame Sprache verstehen, sich ohne erkennbares Problem zerstreiten, Türme bauen, im Guten wie im Bösen. Ein Versuch, den eigenen Ort auf einer Welt zu verstehen, in der Territorien und ihre Verteilung keinen Sinn mehr machen.

von Eva VögtliEva Vögtli ist Publizistin mit Spezialgebiet Kunst. Sie studiert im MA Kulturpublizistik.

gepostet am 01. August 2019

Ohne Sprache, ohne Ort

Ein Versuch über den Mythos der babylonischen Sprachverwirrung, aktuelle Dynamiken des Diskurses – und Kommunikationsversagens und das gewaltvolle Potential von Sprache.

von Eva MackensenEva Mackensen studierte Philosophie und Kulturkritik in München. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Master Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste.

gepostet am 01. August 2019

Der Walfisch und die Flüchtenden. Interview mit dem Künstler Pedro Roth

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 29. Juni 2019

Bevor die Pflanzen Namen hatten. Interview mit dem Künstler Uriel Orlow

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 24. Mai 2019

Battlefields of Cupiditas. Interview mit Nina Staehli

von Eva VögtliEva Vögtli ist Publizistin mit Spezialgebiet Kunst. Sie studiert im MA Kulturpublizistik.

gepostet am 05. April 2019

Tibet im Tösstal. Interview mit Karma Lobsang

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 10. März 2019

Fröhliche Wissenschaft. Ein Interview mit dem Musikphilosophen Bruno Dal Bon

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 10. März 2019

Gestrandet — 3013 Bern

von Ava SlappnigAva Slappnig, *1995, studiert Germanistik und Geschlechterforschung und grübelt dann und wann Worte aus ihren Gedanken

gepostet am 27. Januar 2019

Gestrandet — Żoliborz. Wie es ist, an den Ferienort der Kindheit zurückzukehren

von Julia KohliJulia Kohli, *1978, ist Autorin und Studentin im Master Kulturpublizistik.

gepostet am 27. Januar 2019

Wie wir sprechen. Interview mit Christa Binswanger

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 08. Januar 2019

Chris the Swiss, oder die Geschichte eines Schweizers in der Fremde. Interview mit der Filmemacherin Anja Kofmel

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 07. Januar 2019

Nach dem Spektakel ist vor dem Spektakel

von Dominik Wolfinger

gepostet am 04. September 2018

Grenzerfahrung, Ende

Eine Betrachtung zu Teresa Vittuccis Stück «Hate Me, Tender», das Anlass zur Hoffnung auf einen neuen Anfang gibt.

von Eva WittwerEva Wittwer ist Redaktorin der vorliegenden Zollfreilager-Ausgabe und Studentin im Master Kulturpublizistik.

gepostet am 03. September 2018

Nandi und der Schlangenhäuptling

Ein Märchen im Märchen.

von Valérie HugValérie Hug, *1993, ist Studentin im Master Kulturpublizistik.

gepostet am 31. August 2018

Wer beschützt uns vor den Spassvögeln?

von Dominik Wolfinger

gepostet am 30. August 2018

Macht der Masse

von Dominik Wolfinger

gepostet am 28. August 2018

Minenfeld ist überall

von Ruedi WidmerRuedi Widmer, *1959, ist Kulturwissenschaftler und Kulturpublizist. Er leitet den Master Kulturpublizistik an der ZHdK und ist verantwortlich für die Plattform Kulturpublizistik.

gepostet am 27. August 2018

Die Welt zu Gast bei Freunden?

Theaterfestivals und die Politik des Globalen.

von Ulf Otto

gepostet am 24. August 2018

«Die Aufführung ist ein Zwischenort»

Erika Fischer-Lichte, Professorin für Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin, forscht seit langem über die Aufführung. Mit Eva Mackensen sprach sie über die höchst aktive Rolle des Publikums, das merkwürdige Dazwischen des Theaterraums und die fragilen Machtrelationen, die in der Aufführung entstehen können.

von Eva MackensenEva Mackensen studierte Philosophie und Kulturkritik in München. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Master Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste.

gepostet am 21. August 2018

»Wir wollen den Kosmos Festival hinterfragen«

Ein Interview mit Matthias von Hartz, Rabea Grand und Maria Rössler über transnationale Begegnungen auf der Landiwiese, Unbehagen im Theaterraum und die Notwendigkeit, im postkolonialen Diskurs einiges nachzuholen.

von Eva MackensenEva Mackensen studierte Philosophie und Kulturkritik in München. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Master Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste.

gepostet am 20. August 2018

Talking on Water

Gedanken zur welterzeugenden Macht von Sprache anlässlich eines Auftritts von Felwine Sarr im Diskursprogramm des Theater Spektakel auf der Seebühne

von Ruedi Widmer Ruedi Widmer, geboren 1973 oder 1959, ist Satiriker oder Sarkast, Zeit- oder Gesellschaftsporträtist, Lehrer oder Volkspädagoge. Von ihm stammen Werke wie Benzin, Junge Schweizer Grafik oder Die letzten Geheimnisse einer rationalen Welt.

gepostet am 19. August 2018

Critical Whiteness – looking at one’s self through the eyes of others

In der gesellschaftlichen Öffentlichkeit, aber auch im Theater, ist Weisssein eine Dynamik des privilegierten Schauens auf Andere. Doch auf einer postkolonialen Bühne kann die Unterteilung in Schwarz und Weiss, in Szenerie und Zuschauerraum, nicht aufrechterhalten werden: Alle werden Teil der Szenerie. Alle stehen im Licht. Alle werden Andere.

von Michelle AkanjiMichelle Akanji schloss im Frühlingssemester 2018 den Master Kulturpublizistik ab. In ihrer Abschlussarbeit untersuchte sie Normalitäten in Diskursen um die Schweizer Migrationsgesellschaft und setzte sich mit ihrer Rolle als postmigrantische Autorin auseinander.

gepostet am 15. August 2018

Can the privileged listen?

Aus postkolonialer Perspektive kann die Aufführung als hierarchischer und konflikthafter Raum verstanden werden, der von der europäischen Idee des «Eigenen» und des «Fremden» geprägt ist. Eine De-Kolonisierung der Aufführungssituation bedeutet, dass dieses hegemoniale Verhältnis unterbrochen wird. Das Zuhören wird in diesem Kontext zum widerständigen Akt, der eine Begegnung mit dem Gegenüber möglich macht.

von Laura SabelLaura Sabel (*1990) ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitet seit 2015 als Kulturvermittlerin im Cabaret Voltaire. Ihre Interessen liegen im Bereich kultureller Praktiken sowie der postkolonialen Kritik.

gepostet am 10. August 2018

Was ist Theater?

Über das Andere (auf) der Bühne. Ein Gespräch mit Hayat Erdogan

von Ruedi Widmer Ruedi Widmer, geboren 1973 oder 1959, ist Satiriker oder Sarkast, Zeit- oder Gesellschaftsporträtist, Lehrer oder Volkspädagoge. Von ihm stammen Werke wie Benzin, Junge Schweizer Grafik oder Die letzten Geheimnisse einer rationalen Welt.

gepostet am 07. August 2018

Exotismus als Schweizer Spektakel

Der von Patricia Purtschert, Barbara Lüthi und Francesca Falk herausgegebene Band «Postkoloniale Schweiz» beschäftigt sich mit «Formen und Folgen eines Kolonialismus ohne Kolonien». Der vorliegende Text ist ein kurzer Ausschnitt aus einem Beitrag der drei Herausgeberinnen, der eine Bestandsaufnahme der postkolonialen Schweiz vornimmt. Er verdeutlicht, dass auch in der Schweiz stereotype Fremdbilder produziert wurden, die bis heute zirkulieren.

von Patricia Purtschert, Barbara Lüthi, Francesca Falk

gepostet am 07. August 2018

Rasender Stillstand

Vom Spektakel als Folgenlosigkeit zum Spektakel als Subversion. Eine fragmentarische Diskursgeschichte

von Jörg SchellerJörg Scheller, *1979, ist Kunstwissenschaftler, Publizist, Musiker und Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste.

gepostet am 07. August 2018

Differenz manifestieren

Über die postmigrantische Gesellschaft des Spektakels. Ein Briefwechsel zwischen Kijan Espahangizi und Ruedi Widmer

von Kijan Espahangizi und Ruedi WidmerKijan Espahangizi ist Geschäftsführer des Zentrums Geschichte des Wissens (ZGW) der ETH & Universität Zürich und forscht zur postmigrantischen Gesellschaft. Ruedi Widmer ist Kulturpublizist und verantwortlich für die ZHdK Plattform Kulturpublizistik, die Zollfreilager herausgibt.

gepostet am 07. August 2018

Die postkoloniale Bühne. Interview mit Ernesto Neto

Ernesto Neto ist Künstler mit dem Anspruch, Wunden zu heilen, die durch die westlich geprägte Form des Lebens und Wirtschaftens geschlagen wurden, und die andere Formen des Lebens und Denkens an den Rand drängen. Ruedi Widmer geht im Gespräch mit ihm der Frage nach, wie ein Versammlungsort gemacht sein müsste, der diesen Lebensformen und ihren Vertretern Raum gibt.

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 07. August 2018

Die Unmöglichkeit einer Insel

Zu vergangenen und gegenwärtigen Konstruktionen von Gegenwelten auf der Landiwiese und am Zürichhorn.

von Eva MackensenEva Mackensen studierte Philosophie und Kulturkritik in München. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Master Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste.

gepostet am 07. August 2018

«Was wäre wenn?» Ein Interview mit Trendforscher Jakub Samochowiec

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 30. Juli 2018

Von Zäunen, Städten und Menschen. Interview mit dem Fotografen Michael Züger

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 30. Juli 2018

Glimpse. Interview mit Artur Żmijewski

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 08. April 2018

Popjournalismus zwischen Mainstream und Nische. Interview mit Christoph Fellmann

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 25. März 2018

Frische Kraft im Fotomuseum Winterthur. Interview mit der neuen Direktorin Nadine Wietlisbach

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 22. März 2018

Globalisierung ist eine Frage der Perspektive

von Damian ChristingerDamian Christinger, *1975, ist Kurator und Kulturhistoriker. Seine Interessengebiete befinden sich im Dreieck Europa, Asien und Lateinamerika.

gepostet am 08. Januar 2018

Frische Kraft im Fotomuseum Winterthur. Interview mit der neuen Direktorin Nadine Wietlisbach

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 09. Dezember 2017

Tropical Views. Interview mit Stefan Staub, Programm-Koordinator der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 12. November 2017

Willkommen in der Schweiz. Interview mit der Filmemacherin Sabine Gisiger

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 03. Oktober 2017

Sequoyah

Oder wie ich von meinem Küstenmammutbaum wieder herunterkomme.

von Michel Mettler Michel Mettler, *1966 ist Schriftsteller und Musiker. Bei Zollfreilager ist er Mentor, Inhaltsspender und Kuratoriums-Mitglied.

gepostet am 02. Oktober 2017

Die Welt im Dorf. Interview mit Peter Villwock, Kustos des Nietzsche-Hauses in Sils Maria

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 28. August 2017

Venedig, Lagos und die Räume dazwischen

von Damian ChristingerDamian Christinger, *1975, ist Kurator und Kulturhistoriker. Seine Interessengebiete befinden sich im Dreieck Europa, Asien und Lateinamerika.

gepostet am 09. August 2017

Im Maschinenraum des Asylverfahrens. Interview mit den Rechtsvertretern Jan Frutig und Stefan Frost

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 08. August 2017

Polens Opferrolle. Interview mit Dorota Sajewska, Professorin für Polonistik und Interart

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 11. Juni 2017

Fremdvertraut. Interview mit Kurator Lars Willumeit über das Bild der Schweiz

von Ruedi Widmer Ruedi Widmer, geboren 1973 oder 1959, ist Satiriker oder Sarkast, Zeit- oder Gesellschaftsporträtist, Lehrer oder Volkspädagoge. Von ihm stammen Werke wie Benzin, Junge Schweizer Grafik oder Die letzten Geheimnisse einer rationalen Welt.

gepostet am 06. April 2017

Dada Afrika – Ein Blick zurück mit Esther Tisa und Michaela Oberhofer

von Damian Christinger und Ruedi Widmer

gepostet am 08. März 2017

Raus aus der Bubble! Interview mit der Journalistin und Fernsehmoderatorin Gülsha Adilji

von Damian ChristingerDamian Christinger, *1975, ist Kurator und Kulturhistoriker. Seine Interessengebiete befinden sich im Dreieck Europa, Asien und Lateinamerika.

gepostet am 07. März 2017

Migration, Demokratie und die Figur des Fremd- und Vieltuers. Interview mit der Philosophin Christine Abbt

von Katharina FliegerKatharina Flieger, *1982, ist als Kulturjournalistin für Saiten, Coucou und SRF Kultur tätig. Von 2011 bis 2012 studierte sie Kulturpublizistik an der ZHdK.

gepostet am 13. Februar 2017

Bahnhofsprosa

von Peter WeberPeter Weber, *1968, ist Schriftsteller und lebt in Zürich. Er ist als Mentor, Themen-Spender und Kuratoriumsmitglied an Zollfreilager beteiligt.

gepostet am 25. Januar 2017

Bei den blauen Indianern

von Blaise Cendrars1887 geboren als Frédéric-Louis Sauser in La-Chaux-Fonds, 1961 gestorben in Paris: Blaise Cendrars war Schriftsteller und Abenteurer. Als Fremdenlegionär im 1. WK verlor er seinen rechten Arm. Berühmt wurde u.a. sein Roman «Gold» (1925) – eine Auswanderergeschichte über einen Schweizer im Goldrausch in Kalifornien.

gepostet am 10. Januar 2017

Saat des Sonderbaren

von Nicolas BouvierDer Genfer Schrifsteller, Fotograf und Journalist (1929-1998) wurde v.a. durch seine Reiseaufzeichnungen berühmt.

gepostet am 19. Dezember 2016

Paris – Minuit

von Michel Leiris(1901-1990), französischer Schriftsteller und Ethnologe, Vertrauter Batailles und Redaktor bei Zeitschrift Documents

gepostet am 06. Dezember 2016

Geschichte keiner Ausstellung

von die Holy Shit-Herausgeber

gepostet am 30. November 2016

Hasenkatastrophe

von Robert Musil

gepostet am 24. November 2016

Der Lippenstift als Symbol des Widerstands. Interview mit Larissa Holaschke, Autorin von «Lipstick Tehran»

von Silvan GislerSilvan Gisler ist freischaffender Journalist, Redaktor des Winterthurer Kulturmagazins Coucou, Mitglied von Operation Libero sowie Blogverantwortlicher für foraus – Forum Aussenpolitik (forausblog.ch).

gepostet am 27. Oktober 2016

«Einheit durch gesicherte Verschiedenheit» – Interview mit Bazon Brock

von Jörg SchellerJörg Scheller, *1979, ist Kunstwissenschaftler, Publizist, Musiker und Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste.

gepostet am 20. Oktober 2016

Dadaismus – eine geteilte Geschichte

von Tim RüdigerTim Rüdiger, *1994, studiert Geschichte und Philosophie an der Universität Zürich.

gepostet am 19. Oktober 2016

Wer atmet, kann Geschichten erzählen. Interview mit der Filmemacherin Hiwot Getaneh, zurzeit Artist in Residence in der Villa Sträuli.

von Franziska MeierhoferFranziska Meierhofer ist Absolventin des Master Kulturpublizistik.

gepostet am 10. Oktober 2016

Angst essen Seele auf. Interview mit Pakkiyanathan Vijayashanthan

von Damian ChristingerDamian Christinger, *1975, ist Kurator und Kulturhistoriker. Seine Interessengebiete befinden sich im Dreieck Europa, Asien und Lateinamerika.

gepostet am 29. August 2016

THE EASTERN DADA ORBIT II: Dada als Alien

von Damian ChristingerDamian Christinger, *1975, ist Kurator und Kulturhistoriker. Seine Interessengebiete befinden sich im Dreieck Europa, Asien und Lateinamerika.

gepostet am 26. August 2016

DIE KUNST-MARKT-WELT. INTERVIEW MIT WOLFGANG ULLRICH

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 29. Juli 2016

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