Schön wie Maria

Die Figur der japanischen Geisha in Puccinis Oper «Madama Butterfly» ist eine europäische Imagination. In ihrer Arbeit versetzt die Autorin und Regisseurin Satoko Ichihara die Figur ins heutige Japan, um die komplexe Dynamik westlicher Stereotypisierungen und Schönheitsideale zu erforschen.

von Eva MackensenEva Mackensen studierte Philosophie und Kulturkritik in München. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Master Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste.

gepostet am 02. September 2021

Zurich meets Zurich in Schwamendingen

«City of Abstracts», eine bereits im Jahr 2015 geschaffene Arbeit des Choreographen William Forsythe, zählt zu seinen sogenannten choreographischen Objekten. Es besteht, von Objektseite aus betrachtet, aus einer Leinwand, die seitlich an die Ladefläche eines Lastwagens montiert ist. Eine darüber installierte Kamera fängt die Choreographie der Umgebung ein – die Trambahnen, Töffs und Autos, die im Hintergrund vorbeieilen, die Passanten, die neugierig stehenbleiben – und spielt den Film mit leichter Zeitverzögerung auf die Leinwand.

von Eva MackensenEva Mackensen studierte Philosophie und Kulturkritik in München. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Master Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste.

gepostet am 23. August 2020

Ohne Sprache, ohne Ort

Ein Versuch über den Mythos der babylonischen Sprachverwirrung, aktuelle Dynamiken des Diskurses – und Kommunikationsversagens und das gewaltvolle Potential von Sprache.

von Eva MackensenEva Mackensen studierte Philosophie und Kulturkritik in München. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Master Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste.

gepostet am 01. August 2019

«Die Aufführung ist ein Zwischenort»

Erika Fischer-Lichte, Professorin für Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin, forscht seit langem über die Aufführung. Mit Eva Mackensen sprach sie über die höchst aktive Rolle des Publikums, das merkwürdige Dazwischen des Theaterraums und die fragilen Machtrelationen, die in der Aufführung entstehen können.

von Eva MackensenEva Mackensen studierte Philosophie und Kulturkritik in München. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Master Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste.

gepostet am 21. August 2018

»Wir wollen den Kosmos Festival hinterfragen«

Ein Interview mit Matthias von Hartz, Rabea Grand und Maria Rössler über transnationale Begegnungen auf der Landiwiese, Unbehagen im Theaterraum und die Notwendigkeit, im postkolonialen Diskurs einiges nachzuholen.

von Eva MackensenEva Mackensen studierte Philosophie und Kulturkritik in München. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Master Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste.

gepostet am 20. August 2018

Die Unmöglichkeit einer Insel

Zu vergangenen und gegenwärtigen Konstruktionen von Gegenwelten auf der Landiwiese und am Zürichhorn.

von Eva MackensenEva Mackensen studierte Philosophie und Kulturkritik in München. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Master Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste.

gepostet am 07. August 2018