Hochsitz

Bilder im Handel IV: Leila Merkhofer

von Trading Identities Redaktion gepostet am 13. August 2020

Ist Kultur eine Ware des globalen Handels? Wohin fühlt man sich zugehörig? Was wird noch kommen?

Container

Ist Kultur eine Ware des globalen Handels? Sinnbildlich für den globalen Handel mit (über?) Kultur steht der Container, der auch eine Bühne ist. Ein Kran transportiert die Bühne, bestimmt über Ankunft und Abschied der symbolisierten Kultur, transportiert sie von einem Ort zum anderen.

Masken

Die Masken können verschiedene Themen aufgreifen: Wechselnde und wandelnde Identitäten beschäftigen wohl fast jeden von uns. Wohin fühlt man sich zugehörig? Wie ändert sich die Zugehörigkeit in einer zunehmend globalisierten Welt? Ändert sie sich überhaupt oder kommt nur eine weitere Facette dazu?

Kultursäule

Die Kultursäule steht für einen Ort der Bewerbung, quasi als «Vorveranstaltung» und Sichtbarmachung/Vorankündigung des eigentlichen Austauschs/ Handels. Kultur als die zu bewerbende Ware in der Einkaufstüte. Aber auch das «gluschtig» machen auf das Kommende.

Leila Merkofer lebt in Zürich. Sie arbeitet als selbstständige Illustratorin in Zürich und als Grafikerin in einem kleinem Designstudio in Basel. Ihrer Katze widmet sie jährlich zu Weihnachten einen kleinen Comic. Ausser Katzencomics macht sie Illustrationen für Plakate, Flyer, Zeitschriften und vieles mehr; nie fehlen darf eine Prise Humor. Sie mag alte und neue Filme, den holländischen Humor und wird immer mal wieder vom Fernweh gepackt.
Leila arbeitet gerne mit analogen Techniken und sucht in ihren Illustrationen nach überraschenden visuellen Übersetzungen für unterschiedlichste Themen. Die Illustrationen für das ZollfreilagerZollfreilager, ein Internetmagazin der Plattform Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), ist seit dem 7. Juli 2014 öffentlich. Zollfreilager wirft in journalistischen, reflektierenden und künstlerisch-experimentellen Formaten Schlaglichter auf Phänomene rundum Kultur, Kunst und Migration. Zu den Beitragenden gehören Studierende und Dozierende des Master Kulturpublizistik der ZHdK sowie ein Netz von Korrespondentinnen, Mittätern und Komplizinnen aus allen Kontinenten und Disziplinen. sind im Linolschnitt entstanden.

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